Spätlese
Aussprache: shpäht-lay-ze Auch bekannt als: Späte Lese
Prädikatsstufe für Wein aus spät gelesenen, vollreifen Trauben. Er ist meist kräftiger als ein Kabinett und kann trocken oder süß sein.
Bei der Spätlese werden die Trauben bewusst später als zur normalen Lese geerntet, wenn sie vollreif sind und mehr natürlichen Zucker und Aroma entwickelt haben. Das erforderliche Mindestmostgewicht liegt über dem des Kabinetts.
Die Weine sind in der Regel gehaltvoller und aromatischer. Eine Spätlese kann trocken ausgebaut sein, dann ist sie meist ein kräftiger Speisenbegleiter, oder mit Restsüße, dann wirkt sie fruchtig und harmonisch. Auch hier sagt der Name nur etwas über den Reifegrad der Trauben, nicht über den Geschmack im Glas.
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